Fassade Luzernerhaus

Über das Naturmuseum

Von der Schulsammlung zum Familienmuseum
Im Jahre 1859 beschliesst die Thurgauische Naturforschende Gesellschaft TNG, eine naturkundliche Sammlung zu begründen. Damit fördert die Gesellschaft die Naturforschung mit speziellem Bezug zum Kanton Thurgau. Zunächst ist die Sammlung eng mit der Kantonsschule verbunden, weil immer ein Biologielehrer sie betreut. Ab 1924 ist die Sammlung im Luzernerhaus, dem heutigen Museumsgebäude, untergebracht. 1958 übernimmt der Kanton das Gebäude samt Museumsgut und eröffnet 1972 das «Naturmuseum des Kantons Thurgau». Bis heute ist die Sammlung auf rund 100'000 Objekte angewachsen und wird gezielt erweitert. Sie für die Zukunft zu bewahren und mit Hilfe von Ausstellungen das Wissen zu verbreiten, ist eine zentrale Aufgabe des Museums. Mit engagierter Vermittlungsarbeit leistet das Museum einen wichtigen Beitrag zur Umweltbildung der Bevölkerung.
– – –
Naturmuseum 2016  [2 MB]

Chronologie
1859
Sammlungsgründung
1865 erste Ausstellungsräumlichkeiten in der Kantonsschule Frauenfeld
ab 1897 systematischer Aufbau der Sammlung
1924 die Thurgauische Museumsgesellschaft gründet das «Thurgauische Museum» mit einer naturkundlichen und einer historischen Abteilung
1958 der Kanton Thurgau übernimmt das Museum und die Sammlungen und schliesst es im folgenden Jahr
1972 Neueröffnung des «Naturmuseums des Kantons Thurgau» im Luzernerhaus
ab 1990 die Vermittlungsarbeit erfährt ein stärkeres Gewicht
1996 das neue Museum für Archäologie rundet das Angebot der kantonalen Museen in Frauenfeld ab
ab 2004 die Dauerausstellung des «Naturmuseums Thurgau» erfährt eine zeitgemässe Neugestaltung
2010 mit dem neuen Sonderausstellungsraum und dem Foyer ist der umfassende Umbau abgeschlossen

Ausstellung 1924
Ausstellung von 1924

Dauerausstellung 1972
Dauerausstellung von 1972